Allgemeine Geschäftsbedingungen
§1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche
Geschäftsbeziehungen zwischen dem IT- Dienstleister und seinen Kunden über
IT-Dienstleistungen, IT- Support, Systemadministration, Fernwartung, Hosting,
E-Mail-Hosting, Domainverwaltung, Cloud-Dienste, Wartungsverträge, Hardware-
lieferungen, Softwarelieferungen sowie sonstige IT bezogene
Leistungen.
Diese AGB gelten sowohl gegenüber Unternehmern als auch gegenüber privaten
Endkunden, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn diese ausdrücklich
schriftlich bestätigt wurden.
§2 Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt zustande durch:
• schriftliche Beauftragung
• elektronische Beauftragung (z. B. E-Mail)
• telefonische Beauftragung
• Ticket-Systeme oder Supportanfragen
• Annahme eines Angebots
• Beginn der Leistungserbringung
Mit Beginn der Leistungserbringung gelten diese AGB als akzeptiert.
§3 Art der Leistung (Dienstleistung)
IT-Dienstleistungen werden grundsätzlich als Dienstleistung erbracht. Ein
bestimmter wirtschaftlicher oder technischer Erfolg kann aufgrund der Komplexität
moderner IT-Systeme nicht garantiert werden. IT-Infrastrukturen bestehen aus
zahlreichen Komponenten wie Hardware, Software, Netzwerken,
Internetverbindungen, Cloud-Diensten sowie Drittanbieter-Systemen.
Fehlerursachen können daher vielfältig sein und lassen sich häufig erst im
Rahmen einer Analyse feststellen.
§4 Analyse, Fehlersuche und Vorarbeiten
Zur Durchführung von IT-Dienstleistungen sind häufig Analyse-, Diagnose- und
Vorarbeiten notwendig. Hierzu zählen insbesondere:
• Systemanalysen
• Fehlersuche bei Software oder Netzwerken
• Prüfung von E-Mail-Konten
• Analyse von Server- oder Hosting-Konfigurationen
• Wiederherstellung oder Prüfung von Zugangsdaten
• Prüfung von Domain- und DNS-Einstellungen
• Konfigurationsanalysen von Geräten oder Cloud-Diensten.
Diese Tätigkeiten gelten als Bestandteil der beauftragten Dienstleistung undwerden nach tatsächlichem Zeitaufwand berechnet, auch wenn sich im
Nachhinein herausstellt, dass der Fehler eine andere Ursache hat oder nicht
unmittelbar behoben werden kann.
§5 Vergütung und Abrechnung
Leistungen werden nach Angebot, Pauschale oder nach Zeitaufwand
abgerechnet. Soweit nichts anderes vereinbart wurde, erfolgt die Abrechnung
nach tatsächlichem Arbeitsaufwand. Auch Analyse-, Diagnose-, Recherche- und
Vorbereitungsarbeiten gelten als abrechenbare Leistungen. Rechnungen sind
sofort ohne Abzug zahlbar, sofern keine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde.
§6 Fernwartung und Remote-Zugriff
Zur Durchführung von Support- oder Wartungsleistungen kann der Dienstleister
per Fernwartung auf Systeme des Kunden zugreifen. Der Kunde stimmt zu, dass
hierfür geeignete Fernwartungssoftware eingesetzt werden darf. Der Zugriff erfolgt
ausschließlich zur Durchführung der beauftragten Arbeiten. Der Kunde kann die
Verbindung jederzeit beenden.
§7 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, alle notwendigen Informationen, Zugangsdaten,
Passwörter sowie technische Voraussetzungen rechtzeitig bereitzustellen. Der
Kunde ist dafür verantwortlich, vor Beginn von Arbeiten eine aktuelle
Datensicherung vorzunehmen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Mehraufwand, der durch fehlende Mitwirkung entsteht, kann gesondert berechnet
werden.
§8 Datensicherung und Datenverlust
Der Kunde ist grundsätzlich selbst für eine regelmäßige Sicherung seiner Daten
verantwortlich. Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für Datenverluste,
sofern diese durch eine ordnungsgemäße Datensicherung hätten vermieden
werden können. Eine Haftung besteht nur dann, wenn der Schaden auch bei
ordnungsgemäßer Datensicherung unvermeidbar gewesen wäre.
§9 Hardwarelieferung und Reparaturen
Bei Lieferung von Hardware gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte sowie
gegebenenfalls die Garantiebedingungen des Herstellers. Bei Reparaturen kann
nicht garantiert werden, dass Geräte vollständig wiederhergestellt werden können.
Der Kunde ist verpflichtet, vor Übergabe eines Gerätes eine Datensicherung
vorzunehmen.
§10 Software und Lizenzschlüssel
Bei Lieferung von Software gelten zusätzlich die Lizenzbedingungen des
jeweiligen Herstellers. Der Kunde ist verpflichtet, Lizenzschlüssel sicher
aufzubewahren. Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für verlorene
Lizenzschlüssel.§11 Hosting-Leistungen
Bei Hosting-Leistungen stellt der Dienstleister Speicherplatz, Infrastruktur sowie
technische Betreuung bereit. Der Kunde ist für die Inhalte seiner gespeicherten
Daten verantwortlich und verpflichtet sich, keine rechtswidrigen Inhalte zu
speichern oder zu verbreiten.
§12 E-Mail-Hosting
Bei E-Mail-Hosting stellt der Dienstleister die technische Infrastruktur für den
Betrieb von E-Mail-Postfächern bereit. Der Dienstleister übernimmt keine Haftung
für Spam, Malware oder externe Angriffe, sofern diese trotz üblicher
Sicherheitsmaßnahmen auftreten.
§13 Domains und DNS-Verwaltung
Bei Registrierung oder Verwaltung von Domains erfolgt die Leistung über externe
Registrare. Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für Ausfälle, Kündigungen
oder Richtlinienänderungen der jeweiligen Domain-Registrare.
§14 Cloud-Dienste und Drittanbieter
Viele IT-Leistungen basieren auf Diensten externer Anbieter (z. B. Microsoft 365,
Cloud-Provider, Hosting-Provider). Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für
Ausfälle oder Änderungen dieser Dienste.
§15 Wartungs- und Serviceverträge
Bei Wartungsverträgen werden regelmäßig definierte Leistungen erbracht, z. B.
Systemkontrollen, Updates oder Sicherheitsprüfungen. Der genaue
Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Wartungsvertrag.
§16 Supportzeiten und Notfall-Support
Sofern nicht anders vereinbart, erfolgen Supportleistungen während der üblichen
Geschäftszeiten. Notfall-Support außerhalb dieser Zeiten kann gesondert
berechnet werden.
§17 Haftung
Der Dienstleister haftet nur für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig
verursacht wurden. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Dienstleister nur bei
Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Die Haftung ist auf den typischerweise
vorhersehbaren Schaden begrenzt.
§18 Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen
Datenschutzbestimmungen (DSGVO) verarbeitet. Sofern erforderlich wird eine
Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung abgeschlossen.§19 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist – soweit
gesetzlich zulässig – der Sitz des Dienstleisters. Sollten einzelne Bestimmungen
dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen
Bestimmungen unberührt.