CYBTRONIC GmbH. Tel: (04551) 53 29 000

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche

Geschäftsbeziehungen zwischen dem IT- Dienstleister und seinen Kunden über

IT-Dienstleistungen, IT- Support, Systemadministration, Fernwartung, Hosting,

E-Mail-Hosting, Domainverwaltung, Cloud-Dienste, Wartungsverträge, Hardware-

lieferungen, Softwarelieferungen sowie sonstige IT bezogene

Leistungen.

Diese AGB gelten sowohl gegenüber Unternehmern als auch gegenüber privaten

Endkunden, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn diese ausdrücklich

schriftlich bestätigt wurden.

§2 Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt zustande durch:

• schriftliche Beauftragung

• elektronische Beauftragung (z. B. E-Mail)

• telefonische Beauftragung

• Ticket-Systeme oder Supportanfragen

• Annahme eines Angebots

• Beginn der Leistungserbringung

Mit Beginn der Leistungserbringung gelten diese AGB als akzeptiert.

§3 Art der Leistung (Dienstleistung)

IT-Dienstleistungen werden grundsätzlich als Dienstleistung erbracht. Ein

bestimmter wirtschaftlicher oder technischer Erfolg kann aufgrund der Komplexität

moderner IT-Systeme nicht garantiert werden. IT-Infrastrukturen bestehen aus

zahlreichen Komponenten wie Hardware, Software, Netzwerken,

Internetverbindungen, Cloud-Diensten sowie Drittanbieter-Systemen.

Fehlerursachen können daher vielfältig sein und lassen sich häufig erst im

Rahmen einer Analyse feststellen.

§4 Analyse, Fehlersuche und Vorarbeiten

Zur Durchführung von IT-Dienstleistungen sind häufig Analyse-, Diagnose- und

Vorarbeiten notwendig. Hierzu zählen insbesondere:

• Systemanalysen

• Fehlersuche bei Software oder Netzwerken

• Prüfung von E-Mail-Konten

• Analyse von Server- oder Hosting-Konfigurationen

• Wiederherstellung oder Prüfung von Zugangsdaten

• Prüfung von Domain- und DNS-Einstellungen

• Konfigurationsanalysen von Geräten oder Cloud-Diensten.

Diese Tätigkeiten gelten als Bestandteil der beauftragten Dienstleistung undwerden nach tatsächlichem Zeitaufwand berechnet, auch wenn sich im

Nachhinein herausstellt, dass der Fehler eine andere Ursache hat oder nicht

unmittelbar behoben werden kann.

§5 Vergütung und Abrechnung

Leistungen werden nach Angebot, Pauschale oder nach Zeitaufwand

abgerechnet. Soweit nichts anderes vereinbart wurde, erfolgt die Abrechnung

nach tatsächlichem Arbeitsaufwand. Auch Analyse-, Diagnose-, Recherche- und

Vorbereitungsarbeiten gelten als abrechenbare Leistungen. Rechnungen sind

sofort ohne Abzug zahlbar, sofern keine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde.

§6 Fernwartung und Remote-Zugriff

Zur Durchführung von Support- oder Wartungsleistungen kann der Dienstleister

per Fernwartung auf Systeme des Kunden zugreifen. Der Kunde stimmt zu, dass

hierfür geeignete Fernwartungssoftware eingesetzt werden darf. Der Zugriff erfolgt

ausschließlich zur Durchführung der beauftragten Arbeiten. Der Kunde kann die

Verbindung jederzeit beenden.

§7 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich, alle notwendigen Informationen, Zugangsdaten,

Passwörter sowie technische Voraussetzungen rechtzeitig bereitzustellen. Der

Kunde ist dafür verantwortlich, vor Beginn von Arbeiten eine aktuelle

Datensicherung vorzunehmen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Mehraufwand, der durch fehlende Mitwirkung entsteht, kann gesondert berechnet

werden.

§8 Datensicherung und Datenverlust

Der Kunde ist grundsätzlich selbst für eine regelmäßige Sicherung seiner Daten

verantwortlich. Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für Datenverluste,

sofern diese durch eine ordnungsgemäße Datensicherung hätten vermieden

werden können. Eine Haftung besteht nur dann, wenn der Schaden auch bei

ordnungsgemäßer Datensicherung unvermeidbar gewesen wäre.

§9 Hardwarelieferung und Reparaturen

Bei Lieferung von Hardware gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte sowie

gegebenenfalls die Garantiebedingungen des Herstellers. Bei Reparaturen kann

nicht garantiert werden, dass Geräte vollständig wiederhergestellt werden können.

Der Kunde ist verpflichtet, vor Übergabe eines Gerätes eine Datensicherung

vorzunehmen.

§10 Software und Lizenzschlüssel

Bei Lieferung von Software gelten zusätzlich die Lizenzbedingungen des

jeweiligen Herstellers. Der Kunde ist verpflichtet, Lizenzschlüssel sicher

aufzubewahren. Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für verlorene

Lizenzschlüssel.§11 Hosting-Leistungen

Bei Hosting-Leistungen stellt der Dienstleister Speicherplatz, Infrastruktur sowie

technische Betreuung bereit. Der Kunde ist für die Inhalte seiner gespeicherten

Daten verantwortlich und verpflichtet sich, keine rechtswidrigen Inhalte zu

speichern oder zu verbreiten.

§12 E-Mail-Hosting

Bei E-Mail-Hosting stellt der Dienstleister die technische Infrastruktur für den

Betrieb von E-Mail-Postfächern bereit. Der Dienstleister übernimmt keine Haftung

für Spam, Malware oder externe Angriffe, sofern diese trotz üblicher

Sicherheitsmaßnahmen auftreten.

§13 Domains und DNS-Verwaltung

Bei Registrierung oder Verwaltung von Domains erfolgt die Leistung über externe

Registrare. Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für Ausfälle, Kündigungen

oder Richtlinienänderungen der jeweiligen Domain-Registrare.

§14 Cloud-Dienste und Drittanbieter

Viele IT-Leistungen basieren auf Diensten externer Anbieter (z. B. Microsoft 365,

Cloud-Provider, Hosting-Provider). Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für

Ausfälle oder Änderungen dieser Dienste.

§15 Wartungs- und Serviceverträge

Bei Wartungsverträgen werden regelmäßig definierte Leistungen erbracht, z. B.

Systemkontrollen, Updates oder Sicherheitsprüfungen. Der genaue

Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Wartungsvertrag.

§16 Supportzeiten und Notfall-Support

Sofern nicht anders vereinbart, erfolgen Supportleistungen während der üblichen

Geschäftszeiten. Notfall-Support außerhalb dieser Zeiten kann gesondert

berechnet werden.

§17 Haftung

Der Dienstleister haftet nur für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig

verursacht wurden. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Dienstleister nur bei

Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Die Haftung ist auf den typischerweise

vorhersehbaren Schaden begrenzt.

§18 Datenschutz

Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen

Datenschutzbestimmungen (DSGVO) verarbeitet. Sofern erforderlich wird eine

Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung abgeschlossen.§19 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist – soweit

gesetzlich zulässig – der Sitz des Dienstleisters. Sollten einzelne Bestimmungen

dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen

Bestimmungen unberührt.